#1

Gesuch Ajax (Prison-Girl)

in Archiv Gesuche 27.11.2018 19:43
von Ajax Tanner | 269 Beiträge



Name • Alter • Geburtstag • Beschäftigung
Ajax Tanner • 24 Jahre • 11.03.94 • Streetworker

Wer verleiht dir dein Gesicht?
Rob Raco


Storyline
Schnappt euch besser einen Stuhl und einen Kaffee, denn diese Geschichte könnte länger dauern. Geboren und aufgewachsen ist Ajax in Los Angeles, als ältester von später insgesamt vier Geschwistern, zwei Jungen und zwei Mädchen. Er hielt die Eltern nicht lange alleine auf Trab, denn schon zwei Jahre nach ihm folgte sein Bruder, weitere zwei Jahre seine eine Schwester und wieder drei Jahre später seine andere. Ihre Eltern verdienten kein Vermögen, aber genug, damit die Familie in einem eigenen Haus und ohne große Entbehrungen leben konnten. Jax half ihnen dabei, auf seine Geschwister aufzupassen, war in der Schule kein kompletter Versager und hatte einen guten Freundeskreis in der High School. Er machte es meinen Eltern also nicht allzu schwer und doch war er nicht gerade der Vorzeigesohn, wie es nun vielleicht auf den ersten Blick aussieht. Auch er hat sich mit 17 Jahren nachts aus dem Haus geschlichen, um sich mit seinen Freunden zu treffen, doch anstatt auf eine Party zu geben, hatten sie etwas gefunden, was ihnen einen größeren Kick als Alkohol und Drogen verschaffte: heute weiß er nicht mehr, wie sie überhaupt auf diese Idee gekommen sind, doch sie fingen damit an, in verlassene Gebäude einzubrechen. Erst in ein Wohnhaus, dann in alte Lagerhallen, stillgelegte Fabriken und schließlich auch in eine leerstehende Psychiatrie. Natürlich alles nachts und mit spärlicher Beleuchtung, um die ganze Sache noch etwas gruseliger zu machen als es sowieso schon war. Sie nahmen Spraydosen mit, um die Wände zu bemalen und Baseballschläger, um die ohnehin schon zerstörte Einrichtung noch weiter zu demolieren. Warum? Es hatte keinen Grund und keinen tieferen Sinn, es machte einfach nur Spaß, nicht nach irgendwelchen Regeln spielen zu müssen. Und wenn es nur für ein paar Stunden war. Natürlich war irgendwann auch Alkohol mit im Spiel.
Nachdem sie im Alter von 18 Jahren ihren Schulabschluss gemacht hatten, verstreute sich die Clique ein wenig. Es blieben zwar alle in der Stadt, doch die einen gingen studieren, andere stürzten sich in die Arbeitswelt.. man blieb im engen Kontakt, sah sich jedoch nicht mehr täglich, wie es im Leben nun einmal meistens der Fall war. Was sie jedoch weiterhin verband, war ihr ungewöhnliches Hobby. Auch nach der Schule trafen sie sich noch alle paar Monate, zum Teil in anderen Städten, um weiter in verlassene Gebäude einzubrechen und ihrer ganz speziellen Art nachgingen, dem Alltag zu entkommen.
Jax war gerade 21 Jahre alt, kurz davor, sein Studium der Sozialen Arbeit zu beenden, um später als Streetworker arbeiten zu können, als einer der Einbrüche eine ungeplante Wendung nahm. Das Gebäude, welches sie sich in einer kleinen Stadt in der Nähe von Los Angeles ausgesucht hatten, war zwar verlassen, doch der Besitzer des Grundstücks wurde dennoch irgendwie auf die Grupoe aufmerksam und wollte sie scheinbar stellen, nachdem er die Polizei benachrichtigt hatte. Einer von Jax' Freunden erschreckte sich bei dem Anblick des unerwarteten Besuchs so sehr, dass er ihm aus Affekt heraus ins Gesicht schlug. Panisch suchten sie alle das Weite, als die Sirenen der Polizei zu hören waren und das Blaulicht plötzlich durch die Scheiben der Fabrik leuchteten. Die anderen entkamen, Jax selbst wurde geschnappt und nahm die Schuld auf sich. Der Besitzer des Grundstücks hatte im Dunkeln nur eine Person erkennen können, jedoch nicht ihr Gesicht, weshalb er behaupten konnte, dass er es gewesen war. Warum er das tat? Der Vollidiot, für den er den Kopf hingehalten hatte, hatte mir tatsächlich einmal das Leben gerettet. Vermutlich hatte er das Gefühl, er stünde deswegen noch immer in seiner Schuld, also wich er von seiner Aussage auch dann nicht ab als er vor Gericht wegen Einbruch, Vandalismus und Körperverletzung zu drei Jahren Haft verurteilt worden war. Die schlimmste Zeit seines Lebens, doch immerhin bekam er die Möglichkeit, sein Studium aus der Ferne abzuschließen. Ein kleiner Lichtblick hinter dicken, grauen Mauern und Gitterstäben.
Vor fünf Monaten wurde er dann endlich entlassen. Und stand erstmal vor dem Nichts. Keine Wohnung, kaum Kontakt zu seinen alten Freunden, die Beziehung zu seinen Eltern war auch recht angespannt. Lediglich seine Geschwister hielten zu ihm, sodass er für ein paar Wochen bei seinem Bruder einziehen könnte, bis er sich wieder eine eigene Wohnung leisten konnte. Dazu brauchte man allerdings erstmal einen Job und wer stellte schon ausgerechnet einen ehemaligen Strafgefangenen als Streetworker ein? Die Ironie ließ grüßen. Glücklicherweise konnte er wieder Kontakt zu einem Bekannten aufnehmen, der ihn überhaupt erst auf diese berufliche Tätigkeit gebracht hatte und der für ihn ein gutes Wort einlegte. Inzwischen steht Ajax also wieder auf eigenen Beinen. Das Leben normalisiert sich langsam wieder, Alltag kehrt ein, auch wenn sein Job so einige Überraschungen bereithält, um es nicht langweilig werden zu lassen. Außerdem hat Jax ein paar Leute kennen gelernt, mit denen er eine bisher noch unbekannte Band gegründet hat.


Schreibprobe
Auf Anfrage




Name • Alter • Geburtstag • Beschäftigung
XX • 21 Jahre • Dir überlassen • Dir überlassen

Wer soll deinem Gesuch das Gesicht verleihen?
Chrissy Constanza (Vorschlag! Bin offen für andere Ideen!)


Beziehung zum Gesuchten
When they ask us, let just tell them that we met in prison..

Gemeinsame Geschichte! Erinnerst du dich?
Wir haben uns vor sechs Monaten in einem Gefängnis in Los Angeles kennen gelernt. Das Gefängnis war in zwei große Bereiche aufgeteilt, einer für Männer und einer für Frauen. Der Innenhof war ebenfalls entsprechend aufgeteilt und durch einen Zaun in der Mitte voneinander getrennt. Eine Sicht auf die andere Seite war nicht möglich, doch Stimmen waren deutlich zu hören, da es sich lediglich um einen verkleideten Maschendrahtzaun handelte. An einem Nachmittag hatte ich mich etwas abseits vor den Zaun gesetzt, den Rücken dagegen gelehnt, um etwas Ruhe vor den anderen zu haben. Meine Entlassung war nur noch einen Monat entfernt und meine Geduld ging langsam zu Ende. Während ich dort saß, hörte ich plötzlich ein Schluchzen auf der anderen Seite. Eigentlich wollte ich es überhören, aber schließlich fragte ich doch, was los war, ohne dass ich dich sehen konnte. So fingen wir an, miteinander zu reden.. und hörten nicht mehr damit auf, bis wir zurück in unsere Zellen geschickt wurden, nur um uns am nächsten Tag wieder an der selben Stelle zu treffen. Es dauerte nicht lange, bis wir nicht nur unsere Namen, sondern auch unsere Geschichten kannten, also fingen wir an, über alles mögliche zu reden, ohne dass uns die Themen ausgingen. Vor fünf Monaten wurde ich dann entlassen, allerdings nicht ohne das Versprechen, dass ich dich am Tag deiner Entlassung abholen würde. Außerdem machten wir Witze darüber, dass wir an dem Tag ein Date haben würden, auch wenn wir noch immer keine Ahnung davon hatten, wie der andere eigentlich aussah.. Und nachdem ich nun fünf Monate Zeit hatte, mir wieder ein Leben aufzubauen, steht nun der Tag deiner Entlassung an..

Anmerkung: da du nur sechs Monate in dem Gefängnis verbracht hast, such dir bitte einen Grund dafür aus, der nicht ganz so krass ist.. Du solltest keine Kriminelle sein.. vielleicht bist du ja auch unschuldig oder irgendwie in eine Sache reingerutscht, die du gar nicht wolltest. Vom Grunde her solltest du ein ehrlicher und guter Mensch sein!

To be continued.. ich möchte nicht versprechen, was sich daraus entwickelt, sondern ganz zwanglos sehen, was daraus noch entsteht. (;


Verlangst du ein Probepost?
» [X] ein alter Post genügt
Ich verzichte komplett darauf, wenn die Story mich überzeugt!

Sonstige Anmerkungen oder Wünsche?
Rechtschreibung und Grammatik sind mir recht wichtig. Genau wie Eigeninitiative.



zuletzt bearbeitet 03.12.2018 22:35 | nach oben springen


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